Friseurhandwerk im Dialog mit Landrat Hackethal
WITTLICH. Die Bekämpfung der Schwarzarbeit im Friseurhandwerk war zentrales Thema beim Treffen am 09. Februar in der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich in Wittlich.
Vertreter der lokalen Friseur-Innung trafen sich mit Landrat Andreas Hackethal, um die schwierige Situation im Friseurhandwerk zu betrachten.
Das Friseurhandwerk ist seit diesem Jahr als Risikobranche im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz enthalten. Dadurch sind gezielte Kontrollen möglich geworden, um illegale Arbeit und nicht angemeldete Beschäftigte häufiger aufdecken zu können. „Das kommt den ehrlich arbeitenden Betrieben zugute“, ist Innungsgeschäftsführer Dirk Kleis überzeugt.
Auch Obermeisterin Sabine Schömann-Kuhnen sieht darin einen ersten Schritt zur Verbesserung. „Die gesetzliche Anerkennung zeigt politisch und öffentlich, dass Schwarzarbeit ein ernstzunehmendes Problem im Friseurhandwerk ist. Wir als Innung stehen für faire Rahmenbedingungen in unserer Branche. Das bedeutet, illegale Konkurrenz reduzieren, Arbeitnehmerrechte stärken und die Branche insgesamt wieder in ein positiveres Licht rücken.“