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Innungsbetriebe gehören wieder zu den Besten

Gruppenfoto der Preisträger 2024. Die Preisverleihung fand auf dem Mainzer Marktplatz mit vielen Gästen und Besuchern statt.

Auszeichnung der Fleischer: Von sechs Preisträgern im Kammerbezirk Trier kamen fünf aus der Mosel-Eifel-Hunsrück Region. Überreicht wurden die Preise von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt im Beisein von Bernd Elsen, Vizepräsident der Handwerkskammer Trier.

Dirk Mertes von der Bäckerei Mertes aus Lieser war auch in 2023 bereits ausgezeichnet worden.

Metzgerei und Imbiss Bösen aus Piesport auch wiederholt Preisträger in 2024.

Matthias Bungert nahm für die Bungert oHG Shoppingcenter Wittlich den Preis entgegen. Dort ist auch der Innungfleischerfachbetrieb zu Hause.

Bereits zum zweiten Mal erhält auch Fleischerei Illigen aus Wittlich die begehrte Auszeichnung.

Ebenso ein Preisträger 2023 und 2024: Die Metzgerei Kneppel aus Morbach.

Landesehrenpreise im Genusshandwerk verliehen

MAINZ. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat zum zweiten Mal den Landesehrenpreis Rheinland-Pfalz im Genusshandwerk an 42 Betriebe aus den Gewerken Bäcker, Fleischer, Konditoren, Speiseeishersteller und Brauer verliehen.

Ganz vorne dabei waren wieder die Innungsbetriebe aus der Region Mosel-Eifel-Hunsrück.

Die Preisträger 2024:

Bäckerei Mertes, Dirk Mertes, aus Lieser

Metzgerei A. Kneppel aus Morbach

Fleischerei Illigen aus Wittlich

Metzgerei und Imbiss Bösen aus Piesport

Bungert oHG aus Wittlich

Landfleischerei Schmitz GbR aus Bitburg

Ausgezeichnet wurden Betriebe, die mit regionalen Zutaten und traditionellen Herstellungsmethoden außergewöhnliche Qualität und wunderbare Geschmacksmomente erschaffen. Bei der Auszeichnung zählen auch die Ausbildung junger Fachkräfte, soziales Engagement und Nachhaltigkeit.

„Wir wollen mit dem Landesehrenpreis im Genusshandwerk besondere, herausragende Genusshandwerker und Genusshandwerkerinnen würdigen und auch erreichen, dass sie in der Öffentlichkeit mehr wahrgenommen und wertgeschätzt werden“, sagte Wirtschaftsministerin Schmitt anlässlich der Preisverleihung auf dem Mainzer Marktplatz Ende April. „Jeder von uns hat den Geschmack seiner Lieblingspraline in Erinnerung oder den eines besonders herzhaften Bieres oder eines leckeren Schinkenbrots. Es geht mir aber nicht nur um diese kleinen besonderen Geschmacksmomente, die den Alltag schöner machen. Die Genusshandwerker, die wir auszeichnen, setzen auf regionale Zutaten, sind wichtige Arbeitgeber in ihrer Region, sozialer Treffpunkt in ihrem Dorf oder ihrer Stadt. Sie sind auf dem Weg in die Nachhaltigkeit. All das zusammen und natürlich die herausragende Qualität ihrer Produkte macht sie zu Besten im Genusshandwerk und das wollen wir zeigen!“

Auch zur zweiten Preisverleihung hatten sich beinah 70 Genusshandwerkerinnen und Genusshandwerker aus dem ganzen Land beworben. Besonders stark vertreten sind die Gewerke der Bäcker (14 Preisträger) und Metzger (15 Preisträger), die sich im Wettbewerb untereinander gegen eine sehr starke Konkurrenz behaupten mussten. Die Preisträger erhalten neben einer Urkunde und dem Recht, ein Jahr für sich als Landesehrenpreisträger im Genusshandwerk zu werben auch ein besonderes Türschild für ihre Geschäfte.

Die Kriterien zur Auswahl hat das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den Fachverbänden und den vier Handwerkskammern des Landes entwickelt. Gewertet werden neben herausragender Qualität, regionalen Zutaten und traditioneller Herstellung auch die Ausbildung junger Fachkräfte, wiederverwertbares Verpackungsmaterial und der Einsatz von Erneuerbaren Energien.

Die Preisverleihung fand im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags in Mainz statt. Bereits ab der Mittagszeit konnten die Besucher beim Brottest mitmachen, die deutschen Meister der Metzger erleben oder in eine offene Backstube schauen. Die Handwerkskammer Rheinhessen informierte über das Genusshandwerk und die Berufsausbildung und zeigte in einer Fotoausstellung auf dem Marktplatz authentische Eindrücke aus Backstube und Brauhaus.

Die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region ist stolz, dass aus ihren Fleischer- und Bäcker-Innungen sowie viele Betriebe in diesem Jahr wieder zu den Ehrenpreisträgern zu gehören und das Qualitätssiegel führen dürfen.

Trotz der strukturellen Veränderungen im Genusshandwerk haben handwerklich produzierende Betriebe, die mit hoher Qualität herstellen, so wie es Innungsbetriebe eben tun, sehr gute Marktchancen. Die Verbraucher wissen Frische, Geschmack, Service sowie die räumliche Nähe zum Kunden zu schätzen.

Fotos: MWVLW Alexander Sell

 

 

 

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