Pilotprojekt in der zweiten Runde
WESTEIFEL/FRANKFURT. Nächste Woche, vom 15. bis 26. September, sind die Azubis der Elektroinnung Frankfurt in der Westeifel zu Gast.
Das bundesweit einmalige Pilotprojekt zeigt, wie zwei Innungen gemeinsam die Ausbildung im Elektrohandwerk voranbringen können.
Hintergrund:
Erstmalig 2024 startete der Austausch: Handverlesene Auszubildende, die ihre Gesellenprüfung Teil 1 mit besonders guten Ergebnissen absolviert hatten, verbrachten jeweils zwei Wochen in Betrieben der Partner-Innung – ähnlich einem Schüleraustausch. Entscheidend ist dabei das „Matching“: Die jungen Leute arbeiten in Bereichen, die ihr eigener Betrieb nicht abdeckt. So erweitern sie ihr elektrotechnisches Können und lernen gleichzeitig andere Betriebsabläufe kennen.
Nach dem Aufenthalt der Westeifel Azubis in Frankfurt reisen im Gegenzug die Nachwuchskräfte aus Frankfurt in die Westeifel. „Beide Seiten profitieren enorm: Die Auszubildenden gewinnen neue Einblicke und Motivation, die Betriebe frische Impulse für ihre Arbeit“, erzählt Obermeister Rainer Schmitz, der das Projekt ins Leben gerufen hat.
Mit diesem innovativen Programm gehen die E-Innungen Westeifel und Frankfurt neue Wege, um engagierte Nachwuchskräfte gezielt zu fördern. Ein ausführlicher Bericht zum Startprojekt erschien letztes Jahr in der Fachzeitschrift „de“, zu lesen über diesen Link.